Arbeitsgruppe Hygiene Check Außerklinische Intensivpflege (AKI)
Die Arbeitsgruppe „Hygiene Check AKI“ ist eine gemeinsame Initiative des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL), des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts (NLGA) und des KNAIB e. V. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, die vom Länderarbeitskreis erstellte Checkliste zur infektionshygienischen Überwachung von Wohneinheiten der außerklinischen Intensivpflege fachlich zu kommentieren, praxisnah aufzubereiten und für die Zielgruppe verständlich zu erläutern.
Die Arbeitsgruppe unterstützt damit die transparente Anwendung der Checkliste und trägt zur hygienischen Qualitätssicherung sowie zur Infektionsprävention in AKI-Wohneinheiten bei.
Mitglieder der Arbeitsgruppe:
- Dr. Anna Kern (LGL)
- Dr. Johannes Pawlak (LGL)
- Dr. Patrick Ziech (NLGA)
- Sabine Deuerling (ZQM, linimed Gruppe GmbH)
- Kira Nordmann (KNAIB e. V.)
Inhalte der Informations- und Präsentationsarbeit der Arbeitsgruppe
Im Rahmen ihrer Arbeit stellt die Arbeitsgruppe die Inhalte und Ziele der neuen Hygiene-Checkliste für die außerklinische Intensivpflege in Fachpräsentationen vor. Thematische Schwerpunkte sind dabei insbesondere:
- der Projekthintergrund und die Zielsetzung der vom Länderarbeitskreis auf Empfehlung der AOLG entwickelten Checkliste,
- die rechtlichen Grundlagen der infektionshygienischen Überwachung gemäß § 35 IfSG sowie relevante Regelwerke (u. a. KRINKO-, RKI- und TRBA-Empfehlungen),
- Rolle und Aufgaben der Gesundheitsämter bei Begehungen von AKI-Wohneinheiten,
- Aufbau, Struktur und Inhalte der Checkliste, einschließlich aller hygienerelevanten Themenbereiche wie Reinigung und Desinfektion, Wäscheaufbereitung, invasive Behandlungspflege, Tracheostomamanagement und Beatmung, Katheter- und Sondenversorgung, Infusionen sowie sonstige hygienische Aspekte,
- praxisnahe Hinweise zur Umsetzung, typische Fragestellungen aus Begehungen sowie Beispiele zur Anwendung der Checkliste,
- Beitrag der Checkliste zur Transparenz, Qualitätssicherung und Infektionsprävention in der außerklinischen Intensivpflege.
Die Präsentationen richten sich insbesondere an Einrichtungsleitungen, Hygienebeauftragte, Pflegefachpersonen sowie Qualitätsmanagement-Verantwortliche und unterstützen ein einheitliches Verständnis der Anforderungen und Bewertungsmaßstäbe.


